|
|||||
| Seite 5 |
|||||
|
|||||
|
Luang Prabang Umgebung
- Radtouren Da
wir uns bei der Hitze wohler fühlten, wenn wir uns auf dem Fahrrad
bewegten, haben wir auch diese benutzt, um uns damit in die Umgebung zu
wagen. Der Radius der Fortbewegung wird gleich bedeutend
grösser. So radelten wir zu Wasserfällen, die ca. 8
km weit entfernt liegen. Dass es
hierfür
4 km die Hauptroute Richtung Ventiane (National Road 13) entlang geht,
stört uns wenig, da der Verkehr hier fast zu
vernachlässigen ist. Die Sandstrasse, die dann nochmals 4 km
bergaufführt, hat es dann allerdings schon in sich, da die
für heute ausgeliehenen Mountainbikes nicht gerade die besten
sind. Am Wasserfall angekommen erfrischt ein Laobier in einem kleinen
Restaurant, das sich für uns hier überraschend befindet. Wir
folgen einem sehr nett angelegtem Weg die Wasserfälle entlang, die
nicht so spektakulär sind, wie dijenigen von
Kuang Si oder Sae. Dennoch ist diese kleine Wanderung absolut lohnend.
Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Basthüttchen, die
offensichtlich zum Rasten eingerichtet wurden. Am kleinen Restaurant
wieder angekommen, können wir es wieder nicht lassen, kleine
Köstlichkeiten zu uns zu nehmen. An dieser Stelle kann also schon
festgehalten werden, dass wir vom Essen in Laos durchwegs begeistert
waren! Wenn hier öfter von einem kleinem Restaurant oder Lokal die
Rede ist, kann man sich das zumindest für die auf dem Land
befindlichen etwa folgendermassen vorstellen: Tische und Bänke
unterschiedlicher Art befinden sich in der Regel im Freien oft durch
ein Bastdach geschützt. Die "Küche" befindet sich entweder
mobil auf einem Wagen oder, wenn fest installiert, ebenso oft im Freien
durch Bastwände und Bastdach eingerahmt. Der Junge, der uns hier
bedient, ist sehr darauf erpicht, sein englisch voranzubringen und
fragt uns daher alles Mögliche. Solch Interessierte begegnen uns
desöfteren; und so erfährt man auch einiges über das
Land. Eine andere Radtour bringt uns zum Santi Chedi, einem
Nonnenkloster, welches sich in unmittelbarer Sichtweite von der
höchsten Erhebung in Luang Prabang befindet - dem Berg Poussi. |
|||||
|
Tad Sae
Die Wasserfälle von Sae locken
bereits auf einem Plakat des
Frühstücksraumes unseres Guesthouses zu einem Besuch. Wir
organisieren uns
hierfür
ein Tuk Tuk, welches uns die etwa 15 km zu einem Dorf fährt, von
dem es dann mit dem Boot weitergeht; denn diese Wasserfälle sind
nur von einem kleinen Fluss aus erreichbar. Unser Fahrer wird also die
Zeit in dem Dorf verbringen, bis wir wieder zurückkommen. Auf dem
kurzen Weg zum Fluss hinab entdecke ich wieder solch schöne
Schmetterlinge, die
ich natürlich unbedingt fotografieren
muss. Da dies bei diesen bewegten Objekten nicht immer ganz einfach
ist, laufe ich ihnen immer hinterher. Dies führt bei einigen
Beobachtern doch so zur Verwunderung, dass sie auf mich zugehen und
auch
gern fotografiert werden wollen. Sie steigen hierfür auf ihr Moped
lächeln mir zu und sagen, dass sie aus Vietnam sind. Ich zeige
Ihnen sofort das entstandene Bild und sie ziehen zufrieden gen Fluss.
Dort angekommen deutet uns ein Junge, dass er uns
fährt. Die
Fahrt ist recht
kurz und man sieht bereits aus einiger Entfernung die Wasserfälle
terassenartig in den Fluss strömen. Gespannt
steigen wir aus dem Boot. Unser Matrose
deutet uns, dass er hier auf uns wartet. Nach
ein paar Schritten durch den Wald (eher Dschungel) gelangen wir
an die Wasserfälle. Auf mehreren Etappen bahnt sich der Wasserlauf
seinen Weg durch den dichten Wald. Wir geniessen, hier offenbar die
ersten zu sein, denn später treffen doch einige Touristen (aber
alles noch sehr überschaubar) ein. So können wir
erst einmal ungestört ein Bad in einer der riesigen Gumpen
geniessen - eine Abkühlung ist sowieso wieder fällig. Zwei
kleine Garküchen vollenden unser Glück mit gegrilltem Fisch
und dem von uns hier so geliebten Currygericht. Da die Mengen, die uns
hier geboten wurden, so riesig waren, gaben wir eine Portion unserem
Matrosen,
den wir inzwischen in der Nähe entdeckt hatten. Eine der beiden
Restaurationen wird durch eine Holztreppe erreicht und wir stellen
fest, dass hinter ihr noch ein paar Bambushütten stehen, in denen
man offensichtlich auch nächtigen kann. Nach ein paar Stunden geht
es wieder zunächst mit dem Boot und dann unserem wartenden Tuk Tuk
Fahrer wieder zurück. Heute werden wir noch packen, denn leider
müssen wir diesen Ort verlassen.
Morgen geht es weiter nach Vang Vieng. |
|||||
|