logo Laos   -   Oktober 2005

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Luang Prabang Umgebung
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Radtouren

Da wir uns bei der Hitze wohler fühlten, wenn wir uns auf dem Fahrrad bewegten, haben wir auch diese benutzt, um uns damit in die Umgebung zu wagen. Der Radius der Fortbewegung wird gleich  bedeutend grösser. So radelten wir zu Wasserfällen, die  ca. 8 km  weit entfernt liegen. Dass es hierfür 4 km die Hauptroute Richtung Ventiane (National Road 13) entlang geht, stört uns wenig, da der Verkehr hier fast zu vernachlässigen ist. Die Sandstrasse, die dann nochmals 4 km bergaufführt, hat es dann allerdings schon in sich, da die für heute ausgeliehenen Mountainbikes nicht gerade die besten sind. Am Wasserfall angekommen erfrischt ein Laobier in einem kleinen Restaurant, das sich für uns hier überraschend befindet. Wir folgen einem sehr nett angelegtem Weg die Wasserfälle entlang, die nicht so spektakulär sind, wie dijenigen von Kuang Si oder Sae. Dennoch ist diese kleine Wanderung absolut lohnend. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Basthüttchen, die offensichtlich zum Rasten eingerichtet wurden. Am kleinen Restaurant wieder angekommen, können wir es wieder nicht lassen, kleine Köstlichkeiten zu uns zu nehmen. An dieser Stelle kann also schon festgehalten werden, dass wir vom Essen in Laos durchwegs begeistert waren! Wenn hier öfter von einem kleinem Restaurant oder Lokal die Rede ist, kann man sich das zumindest für die auf dem Land befindlichen etwa folgendermassen vorstellen: Tische und Bänke unterschiedlicher Art befinden sich in der Regel im Freien oft durch ein Bastdach geschützt. Die "Küche" befindet sich entweder mobil auf einem Wagen oder, wenn fest installiert, ebenso oft im Freien durch Bastwände und Bastdach eingerahmt. Der Junge, der uns hier bedient, ist sehr darauf erpicht, sein englisch voranzubringen und fragt uns daher alles Mögliche. Solch Interessierte begegnen uns desöfteren; und so erfährt man auch einiges über das Land. Eine andere Radtour bringt uns zum Santi Chedi, einem Nonnenkloster, welches sich in unmittelbarer Sichtweite von der höchsten Erhebung in Luang Prabang befindet - dem Berg Poussi.
Tad Sae

Die Wasserfälle von Sae locken bereits auf einem Plakat des Frühstücksraumes unseres Guesthouses zu einem Besuch. Wir organisieren uns hierfür ein Tuk Tuk, welches uns die etwa 15 km zu einem Dorf fährt, von dem es dann mit dem Boot weitergeht; denn diese Wasserfälle sind nur von einem kleinen Fluss aus erreichbar. Unser Fahrer wird also die Zeit in dem Dorf verbringen, bis wir wieder zurückkommen. Auf dem kurzen Weg zum Fluss hinab entdecke ich wieder solch schöne Schmetterlinge, die ich natürlich unbedingt fotografieren muss. Da dies bei diesen bewegten Objekten nicht immer ganz einfach ist, laufe ich ihnen immer hinterher. Dies führt bei einigen Beobachtern doch so zur Verwunderung, dass sie auf mich zugehen und auch gern fotografiert werden wollen. Sie steigen hierfür auf ihr Moped lächeln mir zu und sagen, dass sie aus Vietnam sind. Ich zeige Ihnen sofort das entstandene Bild und sie ziehen zufrieden gen Fluss. Dort angekommen deutet uns ein Junge, dass er uns fährt. Die Fahrt ist recht kurz und man sieht bereits aus einiger Entfernung die Wasserfälle terassenartig in den Fluss strömen. Gespannt steigen wir aus dem Boot. Unser Matrose deutet uns, dass er hier auf uns wartet. Nach ein paar Schritten durch den Wald (eher Dschungel)  gelangen wir an die Wasserfälle. Auf mehreren Etappen bahnt sich der Wasserlauf seinen Weg durch den dichten Wald. Wir geniessen, hier offenbar die ersten zu sein, denn später treffen doch einige Touristen (aber alles noch sehr überschaubar) ein. So können wir erst einmal ungestört ein Bad in einer der riesigen Gumpen geniessen - eine Abkühlung ist sowieso wieder fällig. Zwei kleine Garküchen vollenden unser Glück mit gegrilltem Fisch und dem von uns hier so geliebten Currygericht. Da die Mengen, die uns hier geboten wurden, so riesig waren, gaben wir eine Portion unserem Matrosen, den wir inzwischen in der Nähe entdeckt hatten. Eine der beiden Restaurationen wird durch eine Holztreppe erreicht und wir stellen fest, dass hinter ihr noch ein paar Bambushütten stehen, in denen man offensichtlich auch nächtigen kann. Nach ein paar Stunden geht es wieder zunächst mit dem Boot und dann unserem wartenden Tuk Tuk Fahrer wieder zurück. Heute werden wir noch packen, denn leider müssen wir diesen Ort verlassen. Morgen geht es weiter nach Vang Vieng.
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